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Aus einer Idee wird Realität

„Familie sayn“ war schnell zu begeistern: auf Anfrage der Familienbildungsstätte Koblenz sagte das Team als Kooperationspartner zu. Ziel ist es, eine Gruppe von etwa zwanzig ehrenamtlichen Helfern zu bilden, die für einige Stunden in der Woche zu jungen Familien mit Neugeborenen in die Haushalte gehen und unterstützen. Spielen, Einkaufen, Zuhören: einfache Hilfe mit großer Wirkung. Die Ehrenamtler werden durch eine Koordinatorin in der Familienbildungsstätte unterstützt. Hier gibt es eine Zentrale, hier rufen Familien an, hier werden Weiterbildungen für die Aktiven angeboten. Um die Anschubfinanzierung für den jährlich erforderlichen Betrag von 8000,00 Euro zu sichern, organisieren wir diesen Benefizlauf. Wir zählen auf Sie.

wellcome - praktische Hilfe für Familien nach der Geburt

In vielen frischgebackenen Familien ist die Freude groß, wenn das Baby kommt, aber die Kräfte sind schnell am Ende und nichts geht mehr.
Da ist es gut, wenn Familie und Freunde helfen, den Baby-Stress zu bewältigen. Wer keine Hilfe hat, kann sie von wellcome bekommen. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin kommt ins Haus und übernimmt familien-entlastende Aufgaben. Sie wacht über den Schlaf des Babys, während die Mutter sich ausruht, begleitet den Kinderarztbesuch, spielt mit dem Geschwisterkind, macht Einkäufe - und hört zu. Hierdurch beugt wellcome Krisen vor und unterstützt die positive emotionale Bindung zum Neugeborenen. Bei wellcome können Ehrenamtliche in einer zeitlich begrenzten Tätigkeit selbst bestimmen, wie viel Zeit sie einsetzen wollen. Sie erleben, dass sie unmittelbar helfen können und werden durch die Dankbarkeit der Betroffenen belohnt. Darin liegt ein großer Gewinn für die Ehrenamtlichen. Die wellcome-Teams werden professionell begleitet. Der regelmäßige Kontakt zur wellcome-Koordinatorin und Fortbildungen unterstützen sie in ihrem Engagement und sichern einen hohen Qualitätsstandard. Ehrenamtliche erhalten für ihre Tätigkeit Versicherungsschutz, die Fahrtkosten werden erstattet.
Das Jahresbudget eines wellcome-Teams beträgt zirka 8.000 Euro. Jedes wellcome-Team sichert die Finanzierung eigenverantwortlich ab durch Eigenmittel des Trägers, öffentliche Zuschüsse, Spenden und einen geringen Beitrag durch die Familie.
Die Vernetzung mit Partnern, z.B. Krankenhäusern, Arztpraxen, Hebammen, aber auch Politik, Medien und Gesellschaft sichert die Arbeit ab und hilft bei der Finanzierung.


Liebe Sportler, Helfer und Unterstützer des Projekts „wellcome“,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen allen viel Erfolg und eine rundum gelungene
Veranstaltung wünschen. Meine Mutter stimmt mir sicher zu, wenn ich sage, dass
es mit meinen drei Geschwistern und mir nicht immer einfach war und jede
Unterstützung gerne angenommen wurde. Stimmung im Hause Fitschen und viel
Arbeit für die Eltern.
Daher finde ich das Projekt „wellcome“ prima und hoffe, dass mit Ihrer Hilfe
viele Kinder einen super Start ins Leben haben und auch die Eltern durch etwas
mehr Ruhe Ihre Kinder noch mehr genießen können.

Mit sportlichen Grüßen,

Jan Fitschen


Jan Fitschen (* 2. Mai 1977 in Nordhorn) ist deutscher Langstreckenläufer und mehrfacher deutscher Meister.
Seine Leichtathletik-Karriere begann Fitschen in Osnabrück, wo er aufwuchs. Über 5000 Meter wurde Fitschen 2001, 2002, 2005 und 2006 Deutscher Meister, ebenso über die 10.000 Meter in den Jahren 2005, 2006 und 2007. In der Halle wurde er über 3000 Meter siebenmal in Folge (2002 bis 2008) Deutscher Meister.Unter anderem wurde er zum „Leichtathleten des Jahres 2006“ gewählt.

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Liebe Läuferinnen und Läufer, liebe Aktiven jeden Alters,liebe Organisatorinnen und Organisatoren,


ich gratuliere Ihnen allen herzlich zu einem solch’ ehrgeizigen Projekt, dass „Familie sayn“ mit vielen Helfern gemeinsam innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellen will. Das „wellcome“-Projekt für junge Familien – die Unterstützung benötigen – und der Einsatz Ehrenamtlicher – die diese Hilfe gerne geben – ist unterstützenswert und verdient besondere Beachtung. Daher hoffe ich mit den Organisatoren des Laufes, dass sich viele Läuferinnen und Läufer, Laufgruppen – ob geübt oder ungeübt – in den Dienst dieses Projektes stellen und mit möglichst vielen gelaufenen Runden im Schlosspark in Sayn über die Sponsoren eine möglichst hohe Spendensumme „einspielen“, damit das „Wellcome“-Projekt auch in Bendorf gestartet werden kann. Leider kann ich am 19.September nicht dabei sein – aber ich drücke Ihnen von hier die Daumen und wünsche Ihnen ein gutes Ergebnis. Laufen befreit und ist ein ganz besonderer Sport – noch schöner, wenn man damit anderen Menschen, insbesondere jungen Familien, helfen kann.

Beste Grüße
Ihr
Joey Kelly

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